Der Straßenverkehr bleibt weltweit ein vorrangiges Ziel für die Dekarbonisierung. Eine Analyse von EU1 stellt fest: „Mit einer Reihe von kurzfristigen Maßnahmen, die realisierbar und leicht umsetzbar sind, wie beispielsweise die Beendigung von Kraftstoffsteuererleichterungen, aerodynamische Anbauteile an Lkw, die Reduzierung von Geschäftsflügen und die Verringerung der Pkw-Nutzung, könnten wir die Ölnachfrage um 38,8 Mtoe (Millionen Tonnen Öläquivalent) senken. Diese Reduzierung entspricht der Hälfte der russischen Importe der EU. Mittel- und langfristige Maßnahmen, die jetzt ergriffen werden, um die strukturelle Abhängigkeit des Verkehrs vom Öl zu verringern, senken die Nachfrage bis 2030 um 111,5 Mtoe. Zusammen können diese Maßnahmen den Ölbedarf der EU bis 2030 um 34 % senken.“